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Was filtert eine Umkehrosmose wirklich? Nitrat, Pestizide, PFAS, Blei

Detaillierte Liste dessen, was die Umkehrosmose entfernt – mit realen Abscheideraten – und der wenigen Dinge, die sie durchlässt.

Glas reines Wasser wird am Küchenhahn gefüllt
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Eine physikalische, keine chemische Barriere

Anders als eine einfache Kartusche filtert die Osmoseanlage physikalisch: Die Membran lässt das Wassermolekül passieren, blockiert aber alles Größere bis hin zu gelösten Ionen. So hält sie Schadstoffe zurück, die keine Filterkanne erfasst.

0,0001 µm
Porengröße der Osmosemembran
95–99 %
der gelösten Schadstoffe zurückgehalten
4 Stufen
Vorfilter, Membran, Nachfilter, Remineralisierung
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Was sie entfernt, und zu welchem Anteil

Hier die wichtigsten Schadstoffe, die die Umkehrosmose zurückhält, mit den üblichen Abscheideraten einer gut gewarteten häuslichen Anlage:

SchadstoffEntfernungsrateGut zu wissen
Nitrat90–97 %Agrargebiete, Wasser für Säuglinge
Pestizide & Herbizide> 95 %Gelöste Moleküle von der Membran blockiert
PFAS (ewige Schadstoffe)> 95 %Vom EU-Grenzwert 2026 erfasst
Blei & Schwermetalle> 97 %Alte Leitungen, Lötstellen
Chlor, Geschmack, Gerüche≈ 100 %Dank Aktivkohle-Vorfilter
Kalk (Ca / Mg)Stark reduziertNur beim Trinkwasser
Bakterien & VirenBlockiertZu groß für die Membran
Richtwerte für eine gewartete häusliche Osmoseanlage; sie variieren je nach Membran, Druck und Eingangswasser.
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Was sie durchlässt, ihre Grenzen

Einige gelöste Gase (wie CO₂) können hindurch, ohne gesundheitliche Folgen. Vor allem entfernt die Osmose mit den Schadstoffen auch die nützlichen Mineralien (Calcium, Magnesium): ein zu reines Wasser mit flachem Geschmack, das man mit einer Remineralisierungskartusche korrigiert. Schließlich behandelt die Anlage das Trinkwasser am Verbrauchsort: Sie schützt das Haus nicht vor Kalk – das bleibt Aufgabe des Enthärters.

Das Wesentliche

Die Osmoseanlage reinigt das Trinkwasser unter der Spüle: Sie schützt das Haus nicht vor Kalk. Dafür ist der Enthärter zuständig – beide ergänzen sich, statt zu konkurrieren.

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Die komplette Kette: Vorfilter + Membran + Remineralisierung

Eine gute Osmoseanlage reiht mehrere Stufen aneinander: Sediment- und Aktivkohle-Vorfilter (die die Membran schützen und Chlor entfernen), Umkehrosmose-Membran (das Herzstück), dann Nachfilter und Remineralisierung. Erst dieses Zusammenspiel garantiert ein zugleich sicheres und angenehm trinkbares Wasser. Unsere Partner osmoseur.lu dimensionieren die Anlage nach Ihrem Wasser.

Häufige Fragen

Entfernt eine Osmoseanlage Nitrat?

Ja – die Umkehrosmose hält 90 bis 97 % des Nitrats zurück und ist damit die häusliche Referenzlösung in Agrargebieten und für die Zubereitung von Säuglingsnahrung.

Filtert die Osmoseanlage PFAS?

Ja, zu über 95 %. Sie ist – neben spezieller Aktivkohle – eine der wenigen wirksamen Technologien gegen die ewigen Schadstoffe, die der seit 2026 geltende EU-Grenzwert erfasst.

Ist Osmosewasser zu rein für die Gesundheit?

Die Osmose entfernt auch nützliche Mineralien. Die meisten Anlagen ergänzen eine Remineralisierungskartusche, die Calcium und Magnesium zurückgibt und den Geschmack verbessert.

Ersetzt eine Osmoseanlage einen Enthärter?

Nein. Die Osmoseanlage behandelt das Trinkwasser unter der Spüle; der Enthärter behandelt den Kalk im ganzen Haus. Sie erfüllen zwei verschiedene Bedürfnisse und ergänzen sich.

Entfernt die Osmoseanlage Kalk?

Beim Trinkwasser reduziert sie Calcium und Magnesium stark. Auf das Warmwasser und die Leitungen wirkt sie aber nicht: Kalk im Warmwasserbereiter bleibt Sache des Enthärters.

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